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Wort zum Tag

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Monntag, 24. September 2018

Der HERR, dein Gott, wird dir Glück geben zu allen Werken deiner Hände. 5. Mose 30,9

Das Glücke kommt selten per posta zu Pferde, es geht gelassen Schritt für Schritt. Sein Eigensinn ist nicht zu zwingen, du magst auch noch so sehr auf seine Ankunft dringen; es ändert darum nicht den langsam festgesetzten Tritt.
So lautet der Text eines heiteren Liedes von Georg Philipp Telemann, das ich immer gern gesungen habe. Es vermittelt mir selbst die Gelassenheit im Umgang mit der Zeit, mit dem Schicksal, dem Glück. Es vermittelt zugleich die Zuversicht, dass das Glück dann doch kommen wird, wenn ich nur warten kann. So wars in meinem Leben immer wieder.

Wie viel Glück habe ich gehabt! Ich habe es immer als einen Segen Gottes empfunden, ohne Verdienst fiel es mir zu - meine Antwort war und ist große Dankbarkeit. Das Glück in unserem heutigen Bibelvers hat eine andere Ausrichtung. Voraussetzung für den Segen mit Glück ist hier die Einhaltung des Gesetzes, die Treue zum Bund, den Gott mit seinem Volk geschlossen hat. Er legt ihm Gut und
Böse vor, es ist frei, zwischen beidem zu wählen! Aber was ist gut, was ist böse? Um diese oft schwierige Unterscheidung treffen zu können, dient das Gesetz als Geländer, an dem man sich festhalten und orientieren kann. Das Alte Testament hilft, mit der Freiheit umzugehen - die Freiheit kommt nicht erst mit dem Neuen
Testament!

(bt)

 

 

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