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Feste im Lebenslauf - Der Eintritt

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Vielleicht hat die Gute Nachricht von Gott Sie angerührt, sei es durch eine Begegnung mit einem Menschen, sei es durch eine Predigt oder das Nachdenken über biblische Texte. Es könnte sein, dass Sie aufgrund familiärer Bindungen oder beruflicher Zusammenhänge in die evangelische Kirche eintreten

Der Weg (zurück) in die Kirche führt in Österreich in der Regel über die Kirchengemeinde, normalerweise die des Wohnortes. Wer sich diesen Schritt überlegt, sollte ein Gespräch mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin suchen. Bei solchen Gesprächen wird niemand bedrängt oder genötigt, man kann und man sollte seine Entscheidung gründlich bedenken.

Für Menschen, die noch nie Mitglied einer christlichen Kirche waren, gilt: Die Taufe ist Voraussetzung für eine Aufnahme in die evangelische Kirche. Es ist zwar die Regel, dass in den großen christlichen Kirchen die Kinder getauft werden, aber Erwachsenentaufen sind durchaus auch etwas ganz Normales.

Völlig anonym kann man also nicht Mitglied der evangelischen Kirche werden. Aufgenommen wird man vom  Presbyterium (der Gemeindeleitung) der Kirchengemeinde, in deren Bereich man wohnt. Das ist die Regel. Wer aber eine besondere Bindung an eine andere als die Wohnsitzgemeinde hat und nach den örtlichen Verhältnissen auch dort am Gemeindeleben teilnehmen kann, kann als Ausnahmeregelung die Aufnahme auch in dieser Wunschkirchengemeind beantragen. Besondere bürokratische Hindernisse gibt es dabei nicht.

Beim Wiedereintritt sind der Taufschein sowie der Bescheid der Bezirkshauptmannschaft über den Austritt aus einer anderen rechtlich anerkannten Kirche  vorzulegen.

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